 | Ministerpräsident zu Besuch auf dem Priwall |
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Am 20. Januar war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zu Besuch bei der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule (SHS). Auf der Tagesordnung stand die Besichtigung der traditionsreichen Seemannsschule, die sich seit 1952 um die Ausbildung junger Seeleute kümmert, und ein Gespräch mit dem Schulleiter Holger Garbelmann über die weitere Entwicklung der SHS.
Doch die an ihn adressierten Anliegen konnte Carstensen zunächst aufschieben. „Mein großer Berufswunsch war es, zur See zu fahren“, begründet Carstensen sein besonderes Interesse an der Schule. Gern wäre er zur Bundes- und anschließend zur Handelsmarine gegangen. Aber eine Knieverletzung hätte das verhindert. |
In den vergangenen zehn Monaten, seit Garbelmann die Leitung der Seemannsschule übernommen hat, konnte er sich sehr genau die Stärken und Schwächen der Seemannsschule angesehen und hatte nun Gelegenheit seine Erkenntnisse vorzutragen. Nach seiner Einschätzung könnte mit einer baulichen Veränderung die hohe Qualität der Ausbildung auch für die Zukunft gewährleistet bleiben. Hiebei geht es vorrangig um die Neugestaltung der Klassenräume und Werkstätten.
Carstensen lobte die gute Ausbildung in der traditionellen Schule. Versprechen konnte er natürlich nichts, mit dem Satz: „Wenn wir sehen, dass irgendwo was gemacht werden muss, dann müssen wir prüfen, wie wir das darstellen können, und ich sehe hier muss was gemacht werden.“ zeigte er jedoch Verständnis. Der „deutliche Vermerk“, den er in dieser Sache auf seinem Schreibtisch haben möchte, macht Mut und Hoffnung auf baldige Besserung. |
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